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Über mich

Mein Name ist Sebastian Beyl, ich bin freiberuflicher Medienwissenschaftler mit den Schwerpunkten Psychologie und Informatik und berate Firmen in ihrer medialen Präsenz. Lange und leidenschaftlich habe ich seit 1999 als freiberuflicher Journalist gearbeitet, immer wieder mit noch andauernden Ausflügen in befristete Anstellungen bei Bund, Land (Universität) und den Medien. Und ich leite ein weiteres Unternehmen einer vollkommen anderen Branche, das mit alledem auf den ersten Blick wenig, auf den zweiten und dritten Blick extrem viel zu tun hat. Seit 2014 bin ich Vater und musste lernen, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein schönes Theoretikum ist, die Praxis allerdings Hürden bereit hält, deren Existenz man für schier unmöglich gehalten hätte. Dabei bin ich doch ein „normaler Vater“, dachte ich.

Ich habe lange gesucht nach Foren für Väter, ganz normale Väter, die weder Probleme mit ihren Noch- oder Ex-Partnerinnen haben und darüber Austausch suchen, die nicht in der finanziellen Klemme stecken und dringend Hilfe suchen. Ich bin auch nicht süchtig nach irgendwas, auch meine Partnerin nicht. Und dennoch oder gerade deshalb habe ich Redebedarf, denn auch ein „normales“ Leben als Vater verläuft nicht immer gradlinig und immer nur rosig. Nein, ich suche Lösungen im Alltag für berufstätige Väter und stelle fest, wie unglaublich festgefahren immer noch das Rollenbild in unserer Gesellschaft ist und alle Gegebenheiten auf erziehende Mütter mit geldverdienendem Ehemann ausgelegt sind.

Es liegt in der Natur der journalistischen Entfaltung, dies zum Anlass zu nehmen, selbst aktiv zu werden und zu schreiben. Und vielleicht bewegt das etwas, und sei es auch nur in einem einzigen Cafe einen Wickeltisch mehr auf der Männer-Toilette.

Ich bitte zu verstehen, dass ich auf diesem Blog keine Bilder von unserem Sohn veröffentliche und auch mit konkreten Details zu den Personen sehr zurückhaltend bin. Es ist nicht meine Aufgabe als Vater, das Leben unserer kleinen Familie in die Öffentlichkeit zu ziehen. Hier geht es mir vielmehr um Miss- und Zustände in unserer Gesellschaft zum Thema Vater-Sein, mit denen ich beruflich wie privat täglich konfrontiert werde und die mich häufig in Ungläubigkeit zurück lassen.