rabatzz Hamburg – Schöner Indoorspielplatz

Macht es wirklich Sinn, mit einem Zweijährigen bereits auf einen indoor-Spielplatz zu gehen? Unsere kleine Familie war zusammen in Hamburg, einige Stunden hatte ich mit unserem Kleinen alleine zu überbrücken, bis uns die Deutsche Bahn zurück nach Köln bringen sollte. Da es bitterkalt war, entschied ich mich, mit ihm auf den Indoorspielplatz rabatzz Hamburg zu gehen. Es gibt zwar einige Indoor-Spielplätze in Hamburg, doch ich entschied mich aus einem einfachen Grund für diesen: Eltern dürfen mit auf fast alle Spielgeräte.

Das ist in meinen Augen ein absolutes Ausschlusskriterium. Ich bin schon immer erstaunt, wenn im Sommer die Kinder im großen Sandkasten sitzen und die Eltern auf den Bänken des Spielplatzes drum herum, statt mittendrin. Gerade die Kleinen im Alter von 1 – 1 1/2 Jahren freuen sich doch extrem, wenn die Eltern mit im Sandkasten buddeln, und die Begeisterung über das elterliche Mitspielen hört noch früh genug auf. Auf einem Indoorspielplatz wie dem rabatzz Hamburg ist das nicht anders, je jünger die Kinder, umso mehr die Freude, aber auch die Notwendigkeit, mit dem Kind zusammen spielen zu können. Das ist aber nicht auf allen Indoorspielplätzen erlaubt.

Eines ist mit einem knapp Zweijährigen im rabatzz Hamburg schnell klar: Es braucht Anleitung beim spielen. Eine Hüpfburg ist eben noch kein bekanntes Konzept, und auch ein Bälleparadies macht dem Kind viel mehr Spaß, wenn es nicht planlos einfach zwischen den Bällen sitzt. Wir beide allerdings, Vater und Sohn, kamen aus dem Lachen und Kreischen vor Spaß kaum mehr heraus. Besonders die Hüpfburg, von denen es im rabatzz Hamburg zwei gibt, hatten es uns angetan. Dieser unberechenbare Untergrund brachte eine Lachsalve nach der anderen hervor. Das große Kletter-Labyrinth hingegen, das sich über mehrere Etagen erstreckt und so gebaut ist, dass niemand irgendwo ernsthaft fallen kann, hatte es unserem Kleinen nicht angetan. Anders wiederum die Bobby-Cars, die überall im rabatzz Hamburg herumstehen. War er nicht gerade im vollen Lauftempo in Richtung seines nächsten Spielgeräts unterwegs, wurde jeder Weg pseudo-motorisiert zurückgelegt.

Gute zwei Stunden im Dauer-Tempo hielt Sohnemann durch, dann hatte ihn das rabatzz Hamburg geschafft. Zugegeben, wir waren schon zu einer Zeit angerückt, zu der eventuell ein Mittagsschlaf fällig ist. Insofern waren die rund 150 Minuten eine stramme Leistung, wir hätten sicherlich noch weitere Stunden ohne Langeweile hier im rabatzz Hamburg vollbekommen können.

Ich hatte den Besuch hier auf dem Indoorspielplatz nicht als Test angelegt, und so habe ich einige Dinge nicht ausprobiert. Insgesamt muss ich sagen, dass uns beiden der Besuch im rabatzz Hamburg sehr gefallen hat und wir sicherlich noch einmal vorbeikommen werden, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

Kleine Kritikpunkte am rabatzz Hamburg

Ja, es gibt auch Kritikpunkte am rabatzz Hamburg. Mit dem fairen Eintrittspreis von 13 Euro für Vater und Sohn ist es noch nicht getan. Denn eigens mitgebrachtes Essen und Trinken ist hier nicht erlaubt. Während ich mich noch damit abfinden kann, dass mitgebrachtes Essen nicht verzehrt werden darf, finde ich das Verbieten von mitgebrachten Getränken nicht in Ordnung. Gerade bei den Kindern ist es absolute Pflicht, dass sie während es körperlich anstrengenden Spielens immer etwas Flüssigkeit zu sich nehmen. So gerät die Getränkerechnung schnell zum zweiten Eintrittspreis. Noch schlimmer finde ich allerdings, dass einige, wenige Spielsachen nur gegen zusätzliche Gebühren benutzbar sind. So war es Sohnemann nur schwer zu erklären, warum das kleine Karusell sich einwandfrei dreht, das größere, prächtigere keine zehn Meter entfernt aber nicht.

Wirklich gar nicht geht allerdings ein Hygiene-Ding im rabatzz Hamburg. Während die allgemeine Sauberkeit in meinen Augen grenzwertig noch in Ordnung ist, befanden sich auf der Herrentoilette auf dem Boden Bluttropfen, sowie auch in einem Waschbecken. Das kann sicherlich erst gerade im Augenblick passiert sein. Dass allerdings ein Mitarbeiter im mitarbeiterlichen „rabatzz Hamburg T-Shirt“ hereinkommt, sich die Hände wäscht und ohne Reaktion wieder hinausgeht und auch die nächsten fünfzehn Minuten nichts passiert, das darf nicht sein!

Ja, tolle Location. Platz nach oben gibt es allemal, auch hier.

(Ich hatte mir erlaubt, mich während unseres Besuchs im rabatzz Hamburg ganz auf unser Spielen zu konzentrieren und dementsprechend nur ein paar private Fotos gemacht. Nur eines habe ich hier eingestellt und natürlich die Personen alle unkenntlich gemacht.)

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