Flughafen McDonalds Hamburg – Raketen-Spielplatz für Kinder

Flughafen McDonalds Hamburg Rakete

Ab und zu treibt mich der Beruf nach Hamburg, genau genommen ziemlich häufig. Dass ich ab und zu Sohnemann mitnehmen darf oder muss, ergibt sich aus der Berufstätigkeit meiner Frau. Zwei Vollzeitstellen lassen nicht immer eine uneingeschränkte Reisetätigkeit zu. Dass es mich dabei an den Flughafen McDonalds  Hamburg trieb, ist eine Verkettung glücklicher Umstände. Glücklich deshalb, weil Sohnemann und ich eine tolle Zeit hatten, im Flughafen McDonalds Hamburg. Aber von vorne!

Flughafen McDonalds Hamburg – Der Weg hierhin

Unser Sohn fährt für sein Leben gerne mit der Bahn. Ob es sich dabei um eine U-Bahn, die Hamburger Hochbahn oder einen Fernzug handelt, spielt dabei keine Rolle. Aus beruflichen Gründen haben meine Frau und ich die schwarze „Ein-Jahr-Überall-Fahren-Bahncard-100“, so dass wir an freien Tagen auch schonmal zum Essen in eine andere Großstadt fahren, nur so aus Spaß.

Heute waren wir in Hamburg, und nach zahlreichen Spielen auf dem Büroboden zog so langsam die Langeweile ein. Nur zehn Gehminuten vom Flughafen Hamburg entfernt bot ich Sohnemann an, doch mit der Hochbahn und S-Bahn zum Flughafen zu fahren. Begeisterung pur – wir waren auf dem Weg.

Im Flughafen angekommen, schlenderten wir durch den Abflugbereich auf der Suche nach einer Möglichkeit, uns die Flugzeuge anzuschauen. Dabei kamen wir in die Abflughalle, in der auch der Flughafen McDonalds Hamburg beheimatet ist. „Rakeeeete!“, schallmeite es mir entgegen. Ich dachte, ich hätte ihn falsch verstanden. „Raaakeeeeeteeee!“, wiederholte er aber auf Anforderung glasklar. Ein Blick nach oben offenbarte: Im Flughafen McDonalds Hamburg steht eine Rakete, für Kinder. Schön bunt und mit Innenrutsche, und irre hoch. Nichts wie hin, auch wenn ich dem FastFood nicht so zugewandt bin. Es gibt ja auch einen McCafe.

Freundlichkeit in Hamburg

Hilfe, kein Bargeld dabei. Nicht einen Cent, nur eine EC-Karte. Mich ohne Verzehr auf einen Kinderspielplatz eines Restaurants begeben möchte ich nicht. Unverschämt sein möchte ich aber auch nicht. Vorsichtige Nachfrage: Kann ich einen Cappuccino mit EC-Karte bezahlen? „Klar, kein Problem. Möchte der Kleine eine kostenlose warme Milch?“ Ich bin baff, auch wenn ich weiß, dass er sie nicht trinken wird. „Dann hier ein wenig Schokolade, wenn er darf“. Er darf, und so landen an meinem 2-Euro-nochwas-Kaffee drei Stücke Schokolade statt eines.

Mit diesem Tablet verziehen wir uns zur Raaaakeeeteee! Was ein Monstrum, mit einem riesigen Ball. Eltern dürfen ihre Kinder begleiten. Obwohl nirgends verzeichnet oder gefordert, haben alle spielenden Kinder die Schuhe ausgezogen. Ich klettere mit Sohnemann die versetzten Plateaus hoch bis zur Spitze der Rakete. Die Rutsche beginnt in einem schwarzen Loch, da ist nicht nur mir unheimlich. Gemeinsam begeben wir uns auf den ersten Rutschgang. Fast schwindelig kommen wir unten an. Das Lachen von meinem Rutschgefährten verrät, hier am Flughafen McDonalds Hamburg verbringen wir die nächsten Stunden.

Indoor-Spielplatz – klein aber toll

So kommt es dann auch. Ich habe irgendwann aufgehört mitzuzählen. Aber Sohnemann klättert unermütlich die Rakete hoch und rutscht wieder runter, und ich ahne, dass er heute früh ins Bett fallen wird. Zwischendurch hole ich noch Kaffee und Wasser-Nachschub. Außerdem kommt mehrfach ein Mitarbeiter vorbei, der den Boden säubert.

Zugegeben, der Spielplatz hat nicht viel zu bieten. Eine Rakete mit angrenzendem Ballon, beide erkletterbar und eine kleine Rutsche für die kleineren Gäste. Aber offensichtlich hat dieses wenige genau den Nerv getroffen. Im Gespräch mit anderen Eltern stelle ich fest, dass nicht nur der Flughafen McDonalds Hamburg, sondern auch der Flughafen McDonalds Frankfurt eine solche Rakete haben soll. Frankfurt – da sind wir in weniger als einer Stunde mit dem ICE. Wir kommen!

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